Latek, die Stay Alliance Uganda ist in den Second Call gegangen. In diesem Projektauswahlverfahren entschied Latek nach den Kriterien, die im letzten Blogeintrag  erläutert wurden, welche Projekte über die geplante Laufzeit von Stay gefördert werden sollen. In den kommenden Einträgen werden euch weitere dieser Projekte vorgestellt werden.

Unteranderem haben Save Street Children Uganda (SASCU) einen Antrag auf Förderung gestellt, sie werden nun über einen Zeitraum von sechs Monaten von Stay gefördert und können somit folgendes Vorhaben realisieren:

SASCU wollen sechs Mädchen und vier Jungen im Alter von 15-24 Jahren in Zuge des Projektes die Möglichkeit geben, Verkaufs- und Verhandlungsgeschick, sowie unternehmerische Fähigkeiten auszubauen. Empowerment soll hierbei gestärkt und Selbstvertrauen ausgebaut werden.

Die Jugendlichen erhalten dadurch nicht nur bessere Chancen auf ein ausreichendes Einkommen. Sie sind außerdem nicht darauf angewiesen in größere Städte umzuziehen um dort einen Job zu finden, sondern können in den ländlicheren Gebieten bleiben und damit dazu beitragen, dass diese sich besser selbst erhalten und eine solidere Wirtschaft aufbauen können.

Das Projekt orientiert sich bei den Mädchen am Umgang mit Nähmaschinen, die Jungen lernen, Schuhe herzustellen. Während der Laufzeit besuchen die Jugendlichen außerdem verschiedene Workshops zu unterschiedlichen Produktionsweisen, Vermarktung, Aktenführung, Umgang mit Kunden* sowie der Schneiderei ganz allgemein.

SASCU möchten in ihrem Projekt mehr Mädchen unterstützen, da diese immer noch mit mehr Schwierigkeiten und Diskriminierung zu kämpfen haben. Es ist ihnen dennoch wichtig, beide Geschlechter vertreten zu haben.

Fünf der Teilnehmenden werden nach der sechsmonatigen Projektlaufzeit übernommen und haben damit eine sichere Stelle in der Schneiderei und sind außerdem dafür zuständig, weitere Jugendliche auszubilden. Die anderen sollen sich anhand ihrer neu erlernten Fähigkeit selbstständig machen. So wird das Ganze idealerweise multiplitkativ, primär was nachhaltige Bildung und Einkommen angeht.

Paula Dellit