Unsere Projekte

Erfolgsgeschichte Farmerinnen 

Die Ausbildung zu Farmerinnen mit eigenem Einkommen

„Ich bin so glücklich. Durch das Unternehmen „Stina Foods“ habe ich endlich Geld für meine Familie. Bevor ich angefangen habe in dem Unternehmen zu arbeiten, hat mein Ehemann das Geld nach Hause gebracht. Dann hat er mich und unsere Kinder verlassen. Erst habe ich nicht gewusst, was ich machen soll. Ich hatte nur ein kleines Feld, aber ich kannte mich nicht wirklich mit Landwirtschaft aus. Dann habe ich von Stina Foods gehört. Dort habe ich gelernt, wie ich auf meinem Land Getreide anbauen kann. Schon meine erste Ernte hat mir Stina Foods abgekauft. Ich darf auch weiter meine Ernte bringen.  Nun kann ich meine Familie eigenständig versorgen.“

Dies ist die Geschichte von Suaheli, einer jungen Afrikanerin. Das erfolgreiche Unternehmen „Stina Foods“, gegründet von Justine Mukazungu, hat eine bedeutende Geschichte. Als Justine Mutter wurde, hatte sie kaum genug Geld für Babynahrung. Mithilfe eines Rezeptes ihrer Mutter stellte sie mit einfachen Zutaten sehr nährstoffreichen Brei her. Mit dieser erfolgreichen Idee entstand zunächst ein Sozialunternehmen mit 30 Mitarbeitenden.

(Die fiktive Geschichte von Suaheli steht beispielhaft für viele Farmerinnen, die bei Stina Foods eine Schulung absolvieren durften.)

Große Fortschritte bei „Stina Foods“ – Gewinnerin der „Stay the Night“-Gala 2019

Im November 2019 fand unsere Unternehmer-Gala „Stay the Night“ statt. Dabei haben wir drei erfolgreiche Projekte vorgestellt. In einem Online-Voting wählten unsere Gala-Gäste live und vor Ort ihren Favoriten: Dasjenige Projekt, das in ihren Augen die größten Chancen auf Verbreitung hätte. Justine Mukazungu gewann mit ihrem Unternehmen „Stina Foods“. Damit konnte sich Justine über eine zusätzliche Investitionssumme von über 7.000 EUR freuen. Mit diesem Geld konnte sie zusätzliche Schulungen in biologischem Getreideanbau für 600 Kleinbäuerinnen stemmen. Aktuell werden durch das Unternehmen bis zu 4.900 Menschen indirekt oder direkt erreicht.

Erfolgsgeschichte Gesundheitshelfer

„Das haben wir nicht gedacht: Wir können uns selbst durch kleine Änderungen vor gefährlichen Krankheiten schützen. Durch die Gesundheitshelfer werden wir jetzt seltener krank. Das macht den Alltag viel einfacher. Bisher musste immer einer daheim bleiben und das Familienmitglied versorgen, das krank war. Dadurch sind mindestens zwei Arbeiter verloren gegangen. Mehr Wissen über Vorsorge hat unser Leben sehr bereichert!“ (Amadou, 32)

Viele Menschen in ländlichen Gebieten Ostafrikas wissen einfach nicht, wie sich sich vor Krankheiten schützen können. Oft fehlen auch Wasser und Seife. Die Stay Alliances hat deswegen Gesundheitshelferinnen geschult. Sie kommen in die Dörfer und klären über Krankheiten und deren Verbreitung auf. Und sie bringen Seife und Tippy Taps. Tippy Taps sind einfache Kipp-Gestelle mit einem Wasserkanister. Sie können überall aufgebaut werden und ermöglichen das berührungslose Händewaschen selbst wenn kein fließendes Wasser gibt. Das Schöne an dieser Erfolgsgeschichte ist: Das Wissen verbreitet sich immer weiter. Das ist gut, denn je mehr Menschen sich schützen, desto weniger können sich Infektionen verbreiten. Die Erfolgsgeschichte geht immer weiter…

(Die fiktive Geschichte von Amadou steht beispielhaft für viele Einheimische, die durch die Gesundheitshelfer eine bessere Aufklärung von Krankheiten erhalten haben.)

Unsere Erfolge beim Corona-Präventionsprogramm

Plakate waren der erste Schritt, um über das Coronavirus aufzuklären. Danach starteten wir durch die Stay Alliances und mehrere Mitgliedsorganisationen eine Aufklärungskampagne. Mit ihr informierten wir über die Infektionswege, besonders bei Menschenansammlungen. Außerdem ging es um die Möglichkeit sich selbst zu schützen. Zusätzlich begannen wir am 28. März die Seifenproduktion von 2.150 Flaschen à 500 ml, die beim Training mit den Tippy Taps zum Einsatz kommen. Dabei erhielten die Gesundheitshelferinnen eine spezielle Covid-19-Schulung. In Uganda haben die Stay Alliance-Mitglieder bislang 120 Gesundheitshelfer ausgebildet. Direkt im Anschluss schwärmten sie in die Dörfer aus. Sie brachten Wissen, Seife und Tippy Taps. Das ganze Programm konnten wir innerhalb weniger Woche auf die Beine stellen. Dadurch wurde allein in Uganda bis zu 26.000 Menschen geholfen. Ebenfalls bildeten Organisationen in Kenia Gesundheitshelfer aus und erreichten dort etwa 9.000 Menschen. Insgesamt profitierten über 35.000 Menschen von den durch die Stay Alliances unternommenen Maßnahmen.

 

Unsere Erfolge in der Bienenzucht

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich die Schulung bei Golden Bees machen durfte. Mit meinem neu gewonnen Wissen kann ich nun mehr aus meinen Bienenstöcken rausholen und meine Familie besser versorgen.“

Schulung für eine erfolgreiche Bienenzucht

„Im Januar durfte ich an der 4-tägigen Schulung von Golden Bees zur Bienenzucht teilnehmen. Dort konnte ich wertvolle Einblicke gewinnen.
Ich hatte oft das Problem, dass mein Honig zu schnell verkauft war und ich wieder auf die nächste Saison warten musste. Dadurch konnte ich meinen Honig auch nur lokal verkaufen. Manchmal hatte ich monatelang kein richtiges Einkommen. Dann wusste nicht, wie ich meine Familie ernähren sollte.
Dank der Schulung bin ich nun in der Lage, meine Bienen besser zu züchten. Mit meinen neu erworbenen Managementfähigkeiten möchte ich meine Bienenzucht professionalisieren und meinen Honig das ganze Jahr anbieten.

Mein Ziel ist es, bis Dezember 2020 zehn Bienenstöcke zu besitzen. 80% meiner Bienenstöcke werden voraussichtlich besiedelt sein und ich werde durchschnittlich zwölf Kilo Honig pro Jahr produzieren können. Diese Zahl möchte ich aber noch steigern!
Ich freue mich auf die Herausforderung und insbesondere, dass ich so ein regelmäßiges Einkommen für meine Familie und mich schaffe. Vielen Dank an Golden Bees für Ihre Unterstützung!“ (Zahir, 28)

(Die fiktive Geschichte von Zahir steht beispielhaft für die Geschichten vieler Imker, die eine Ausbildung bei Golden Bees genießen durften).

Über Golden Bees

Golden Bees Ltd. Ist ein junges Unternehmen in Uganda. Über die Jahre sammelten die engagierten Mitarbeitenden Erfahrungen in allen Bereichen der Bienenzucht, von der Produktion bis zum Verkauf. Es bietet heute ein großes Sortiment hochwertiger Produkte und Dienstleistungen an. Unter anderem erzeugt und verpackt es Honig und Bienenwachs. Bienenzuchttraining und -beratung sind gefragte Dienstleistungen.

Imker bei der Arbeit

Die Schulung von Zahir und 121 anderen Teilnehmerinnen fand an der Otuke Primary School in Uganda im Januar 2020 statt.
Die Latek Stay Alliance übernahm die Koordination, Verbindung und Zusammenstellung der Logistik im ganzen Prozess. Die Stiftung Stay hat die finanzielle Unterstützung übernommen und mit ihrer „Social Business-Mentalität“ den Anreiz für eine nachhaltige Entwicklung geschaffen. Das Ziel der Schulung war es, die Bienenzucht von Kleinbauern durch einen Social Business Ansatz zu kommerzialisieren.

Das Projekt mit Golden Bees läuft zwischen Oktober 2019 und September 2020 und hat insgesamt schon 2.340 Menschen erreicht