Der Klimawandel macht sich in Ostafrika vor allem durch veränderte Niederschlagsmuster bemerkbar: Regenzeiten, auf die Familien ihre gesamte Anbauplanung aufgebaut haben, werden unzuverlässiger – sie setzen später ein, enden früher oder werden durch Trockenphasen unterbrochen. Gleichzeitig nehmen intensive Starkregenereignisse zu, die fruchtbare Böden erodieren und junge Pflanzen beschädigen. Langfristig führt das zu Bodendegradation und sinkenden Erträgen – mit direkten Folgen für Ernährungssicherheit und Einkommen.