Letzten Mittwoch startete die Reise nach Uganda. Wie versprochen, halten wir euch hier mit Reiseberichten auf dem Laufenden. Auch auf Facebook (https://www.facebook.com/StiftungStay/) und Instagram (stiftungstay) geben wir Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der LATEK-Projekte.

Persönliches Kennenlernen

Nachdem Daniel (Entwicklungszusammenarbeit) und Kai (ehemaliger Praktikant im Bereich Kommunikation) am Mittwochabend gut in ihrem Hotel in Kampala angekommen waren, konnte das Programm am nächsten Morgen starten: Natürlich ganz oben auf der Liste, ein Besuch im LATEK-Büro. Dort widmeten sich die Beiden gemeinsam mit den Mitarbeitern vor Ort mit der Reiseplanung. Statt bisher via Videoanruf oder E-Mail, konnten sie Innocent, Michael und Janet das erste Mal persönlich treffen. Später fand auch ein organisatorisches Treffen mit Vertretern der Platform for Labour Action (PLA) statt.

Besuch bei PeerLink

Um einen Einblick in die Prozesse vor Ort zu bekommen, stand am Freitag ein Evaluierungsbesuch bei PeerLink in Rukungiri, einer ländlichen Region Ugandas, auf dem Plan. Die Organisation bietet u.a. Bildungsprogramme in den Bereichen Gesundheit und Handwerk an, um so längerfristig Arbeitsplätze zu schaffen. Neben Leseplätzen und einer Bibliothek befindet sich auf dem Gelände von PeerLink auch eine Näherei, in der Taschen produziert werden. Das Projekt hatte sich um eine finanzielle Förderung LATEK-STAY-Alliance beworben und wird diese nach dem Treffen wahrscheinlich genehmigt bekommen.

Wie das Wetter einem einen Strich durch die Rechnung machen kann, erlebte die Reisegruppe hautnah: Da es den ganzen Tag geregnet hatte, blieb eines der Autos auf den unbefestigten Straßen im Schlamm stecken. Mit vereinten Kräften, konnte der Karren aus dem Dreck gezogen und die Fahrt fortgesetzt werden.

Projektbesuche als Sightseeing

Auch am Wochenende schauten Daniel, Kai mit den Mitarbeitern vor Ort bei verschiedenen Projekten in ländlicheren Gebieten vorbei. Dort lernten sie auch die Stipendiatin Mercy kennen, welche von NAWAD eine zweijährige Ausbildung ermöglicht bekommt und so an der Fakultät für Landwirtschaft der Makerere-Universität in Kampala studieren kann. Sie führte die Besucher über ihr Land, das sie im Rahmen ihrer Ausbildung bewirtschaftet. Andere Stationen waren das Field Office von Ruhepai, die Sustainable Living Foundation und Cotfone. Nachdem die Gruppe bei den verschiedenen Besichtigungen vor Ort Einblicke in die Projekte sammeln konnte, trat sie schließlich wieder den Rückweg nach Kampala an, wo zum Wochenbeginn das Workshop-Programm mit Benny startet.